Urlaub auf den südlichen Sporaden

Allen zum Dodekanes beziehungsweise den südlichen Sporaden gehörenden Inseln gemeinsam ist sind das traumhafte Wetter und die herrlichen Strände, welche man hier findet. Ferien am Meer sind auf allen Inseln der südlichen Sporaden gut möglich. Bergig und mit recht steilen Küsten versehen sind die meisten dieser Inseln, jedoch findet man hier auch traumhafte Badebuchten.

Größte und bekannteste Insel der Dodekanes ist Rhodos - gut kann man diese Insel auch im Rahmen einer Kreuzfahrt erreichen. Rhodos wird auch gerne als die "Sonneninsel Griechenlands" bezeichnet und ist somit für einen Bade- und Strandurlaub ideal geeignet. An sage und schreibe 300 Tagen im Jahr scheint hier die Sonne; entspannen kann man auf dieser Insel an einem der langen Sandstrände oder einer der unzähligen Buchten, die vor allem Romantiker begeistern. Einer der schönsten Strände der Insel ist der Tsambikastrand. Dieser wurde von Dünen angehäuft und mutet mit seinem weißen Sand wie ein echter Bilderbuchstrand an. Hotelhochburgen wird man hier vergeblich suchen, vielmehr ist dieser Strand das ideale Ziel für alle ruhe suchenden Touristen, die einen Urlaub fernab des Massentourismus verbringen möchten.

Begibt man sich in das Innere der Insel, wird man vorrangig gebirgiges Land vorfinden, welches zu ausgedehnten Wanderungen einlädt. Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten, denn Rhodos bietet seinen Besuchern eine artenreiche Flora und Fauna. Nicht nur die abwechslungsreiche Landschaft ist es jedoch, die Rhodos so beliebt macht, auch kulturell interessierte Touristen werden sich hier wohl fühlen. Erwähnenswert ist hier vor allem Rhodos Stadt, der Hauptort der Insel, welchen man sich keineswegs entgehen lassen sollte. Neben dem bekannten Großmeisterpalast beeindruckt hier vor allem die sehr gut erhaltene Stadtmauer. Der Großmeisterpalast befindet sich auf einer Anhöhe hoch über der Stadt und bestimmt die Kulisse dieser nachhaltig. Von hier oben hat man nicht nur einen schönen Blick über die gesamte Stadt, sondern weiter bis hin zum Meer. Nicht umsonst steht die gesamte Altstadt auf der Kulturerbeliste der UNESCO. Rhodos Stadt kann auf eine etwa 2.500-jährige Geschichte zurückblicken. Maßgeblich geprägt wird das Bild der Stadt von den Rittern und auch den Türken, die lange über Rhodos Stadt herrschten.

Im Nordwesten der Insel ein beliebtes Ausflugsziel ist das Tal der Schmetterlinge - hier fühlt sich nicht nur der "Russische Bär" wohl. Das "Tal der Sieben Quellen" ist eine weitere Attraktion von Rhodos - Highlight für mutige Touristen ist der etwa 180 Meter lange Tunnel, durch welchen man gehen muss, bevor man an einem Stausee wieder heraus kommt. Auch die Akropolis von Lindos wird von Touristen jedoch gerne besucht. Darüber hinaus ist die Insel Rhodos bekannt für ihre zahlreichen Klöster. Das Kloster Filerimos, welches man über eine von Pinien gesäumte Allee erreicht, ist ein besonders schönes Beispiel. Ein weiteres bekanntes Bauwerk der Insel Rhodos ist das Monolithos Kastell, von welchem aus sich ein unbeschreiblicher Panoramablick bietet. Diese mittelalterliche Festung liegt hoch oben auf einem Felsen und ist schon von Weitem gut zu erkennen.

Von Rhodos aus kann man gut zu einem Tagesausflug auf die benachbarte Insel Symi starten. Bekannt ist diese sowohl für den Schiffsbau als auch für die Schwammtaucherei. Hier wurden Segelschiffe gebaut, die lange Zeit als die schnellsten im gesamten Mittelmeerraum galten. Zahlreiche bekannte Seefahrer stammen von dieser Insel - deren Hauptkirche, das Kloster Panormities, kann man noch heute hier besichtigen.

Auch Kos ist eine bedeutende Insel der Dodekanes und wird neben Rhodos von besonders vielen Touristen regelmäßig besucht. Hauptanziehungspunkt sind auch hier die unzähligen Strände - die Küstenlänge der Insel beträgt immerhin 112 Kilometer. Etwa zwei Drittel dieses Küstenstreifens besteht aus feinsandigen Stränden, die wahrlich keine Wünsche offen lassen. Da die meisten der Strände flach in das Meer abfallen, sind diese auch ideal für Familien mit Kindern geeignet - Kos ist nicht umsonst bei Familien die erste Wahl in der Urlaubsplanung. Mit knapp 300 Quadratkilometern ist Kos eine relativ kleine Insel. Idealerweise kann man diese gut mit dem Fahrrad erkunden, denn die Entfernungen sind recht gering und alle Orte sind schnell erreicht.

Kos ist bekannt als Geburtsstätte des Hippokrates, des berühmten Arztes, auf den noch heute der Eid geschworen wird. Kulturell interessierte Touristen sollten es sich daher nicht nehmen lassen, die Zeugnisse dieses wohl bekanntesten Einwohners der Insel zu entdecken. Die Platane des Hippokrates, welche sich auf einem zentralen Platz in Kos Stadt befindet, ist eines der beliebtesten Fotomotive auf der Insel. Glaubt man der Legende, ist dieser Baum über 1.800 Jahre alt und gilt damit als ältester Baum in Europa. In Kos Stadt, dem Hauptort der Insel, kann man jedoch noch zahlreiche andere lohnenswerte Sehenswürdigkeiten entdecken. Nicht versäumen sollte man das Archäologische Museum, welches den Besucher auf eine spannende Zeitreise in die Geschichte der Insel entführt. Auch viele Moscheen kann man in dieser pulsierenden Stadt entdecken. Eine Besichtigung der Attraktionen von Kos Stadt beginnt man am besten am Hafen - von hier aus ist es nicht sehr weit zu allen bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die nördlichste Insel der südlichen Sporaden ist Samos; diese befindet sich nur einige Kilometer vom türkischen Festland entfernt. Bedingt durch ein hohes Wasservorkommen, gedeiht auf Samos eine üppige Vegetation. Kein Wunder also, dass Samos auch den Beinamen "grüne Insel" trägt. Lohnenswert ist ein Besuch von Samos vor allem im Frühjahr, denn dann ist die ganze Insel ein einziges buntes Blumen- und Blütenmeer. Doch auch Wanderfreunde werden sich auf dieser Insel wohl fühlen. Das im Süden von Samos gelegene Kerkis-Massiv erreicht Höhen von bis zu 1.400 Metern und ist das ideale Ziel für Bergsteiger und Kletterer. Beinahe alpine Bedingungen lassen hier kaum Wünsche offen.

Gleichzeitig wartet diese Insel aber auch mit malerischen und beschaulichen Bergdörfern sowie verwunschenen Klosteranlagen auf. Ein besonderes Phänomen der Natur sind die Wasserfälle von Karlovasi - ein lohnendes Ziel für einen entspannten Tagesausflug im Norden der Insel. Sehenswürdigkeiten gibt es auf Samos also genügend und Langeweile dürfte hier ein Fremdwort sein.

Ferien kann man auch gut auf der griechischen Insel Kalymnos verleben. Wer einen ruhigen und entspannten Aufenthalt verleben möchte, ist hier genau richtig, denn der Tourismus ist auf Kalymnos noch sehr wenig entwickelt. Bekannt ist diese Insel jedoch als Eldorado für alle Kletterfreunde. Vor allem an der Westküste rund um den Ort Masouri findet man mächtige Felswände, an welchen man diesem Sport frönen kann. Mehr als 1.000 verschiedene Kletterrouten machen diese Insel zum beliebtesten Anlaufpunkt für Kletterer in ganz Europa. Sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene gibt es hier die passende Wand. Beachten sollte man allerdings, dass wildes Campen auf der Insel strikt untersagt ist. Gut kann man Kalymnos von Kos aus erreichen, denn beide Inseln sind nicht weit voneinander entfernt. Am besten erreicht man diese Insel mit der Fähre; zwar gibt es seit 2006 auch auf Kalymnos einen kleinen Flughafen, Direktflüge von Deutschland aus werden jedoch nicht angeboten.
Möchte man auf Kalymnos noch andere Sehenswürdigkeiten außer den beeindruckenden Felswänden entdecken, sollte man sich in den Hauptort der Insel begeben, auch Pothia genannt. Hier lohnt nicht nur der Hafen mit seiner geschäftigen Uferpromenade, sondern auch das Archäologische Museum.

Nach Rhodos die zweitgrößte Dodekanesinsel ist Karpathos. Etwa 6.500 Einwohner leben in den zehn Ortschaften auf dieser Insel, welche für einen Ferienaufenthalt wie geschaffen scheint. Karpathos liegt auf einem Inselbogen, welcher die Grenze der Ägäis zum Mittelmeer darstellt. Hauptort der Insel, welcher unbedingt einen Besuch wert ist, ist Karpathos Stadt. Hier kann man eine Fülle an lohnenswerten Sehenswürdigkeiten entdecken. Hoch über der Stadt auf einem Felsen befindet sich beispielsweise die Akropolois, von welcher man einen traumhaften Panoramablick hat. Auf dem Weg hierhin wird man an der Panormítis-Kirche vorbeikommen - diese ist ebenfalls ein schönes Fotomotiv. Die Stadt, welche einst Pigadia genannt wurde, befindet sich im östlichen Teil der Insel und ist bekannt für ein reges Nachtleben und zahlreiche Hotels, Restaurants und Bars.

Vor allem der Süden der Insel ist bei Wassersportler, insbesondere bei Surfern, sehr beliebt. Hier weht ständig ein erfrischender Wind, so dass man mit hohen Wellen rechnen kann. Auch Kultur und Tradition kann man auf dieser Insel jedoch entdecken. Absolutes Highlight während Ferien auf Karpathos ist das Bergdorf Olympos. Schmale Gassen, mit Blumen verzierte Balkonkästen und alte Windmühlen prägen das Bild dieses Ortes - nicht umsonst gilt Olympos als schönstes Bergdorf von Griechenland und ist einer der Hauptgründe, auf die Insel Karpathos zu reisen. Malerisch liegt dieses am Fuße eines Berges und ist somit das höchstgelegene Dorf der Insel. Die Kirche Maria Himmelfahrt ist ein weiteres Highlight in diesem Dorf. Auch der naturbelassene Hafen in dem kleinen Fischerdorf Tristomo ist ein beliebtes Ausflugsziel auf Karpathos.

Westlich von Rhodos befindet sich die kleine Insel Chalki - diese ist nur etwa 28 Quadratkilometer groß. Dennoch verfügt Chalki über eine Küstenlänge von 34 Kilometern - da ist für jeden Urlauber der passende Strand dabei. Ihren Namen verdankt die Insel der Tatsache, dass hier in der Antike Kupfer abgebaut wurde - Chalki bedeutet so viel wie Kupfer. Während in der Antike etwa 8.000 Menschen die damals sehr bewaldete Insel bewohnten, leben heute nur noch knapp 500 Menschen auf Chalki. In der Hochsaison kommen noch bis zu 700 Touristen hinzu. 

Die meisten Einwohner der Insel leben vom Tourismus, wenn es auch nur ein Hotel und einige Appartmentanlagen auf der Insel gibt. Außer der recht schönen Natur gibt es auf Chalki jedoch nicht sehr viel zu sehen. Ausgedehnte Wanderungen kann man in der recht bergigen Gegend gut unternehmen, Top Sehenswürdigkeiten fehlen auf Chalki jedoch. Hauptort der Insel ist Chalki Stadt - auffallend sind die pastellfarbenen Häuser, die sich gänzlich von den sonst bekannten weißen Bauten in Griechenland unterscheiden. Hufeisenartig zieht sich diese Stadt vom Hafen aus den Berghang hinauf; wer jedoch Trubel sucht, ist hier falsch. Lediglich wenn die Fähren oder größeren Schiffe von den anderen Inseln am Hafen einlaufen, erwacht die kleine Insel zum Leben. 

Begibt man sich von Chalki Stadt Richtung Westen, kommt man nach etwa 40 Minuten Fußmarsch zum kleinen Ort Chorio. Hauptanziehungspunkt in diesem beinahe menschenleeren Dorf ist die Ruine einer alten Johanniterburg, ein beliebtes Fotomotiv. Nachbarinsel von Chalki ist Alimia - beide Inseln sind nur etwa sechs Kilometer voneinander getrennt und können somit im Rahmen des Inselhopping gut erreicht werden.

Astypalea gilt als westliche Insel des Dodekanes und stellt gleichzeitig die Brücke zu den Kykladen dar. Die Insel Kos wiederum ist etwa 44 Kilometer entfernt und mit dem Schiff von Astypalea aus gut zu erreichen. Den Hauptort Chora sollte man sich auf dieser Insel nicht entgehen lassen. Hoch über dieser Stadt thront ein venezianisches Kastell, ein beliebtes und schönes Fotomotiv. Badeurlauber sind auf dieser Insel allerdings komplett falsch, denn diese verfügt über nur einige schmale Kiesstrände. Auch Übernachtungsmöglichkeiten wird man auf Astypalia nur mit Mühe finden.

Die nördlichste der Dodekaneninseln ist Patmos. Diese Insel hat viele Gesichter. Steil ragen die drei Gebirgsmassive empor, für welche Patmos unter anderem bekannt ist. Wanderfreunde kommen hier daher voll auf ihre Kosten, doch auch Badeurlauber werden sich auf dieser Insel wohl fühlen. Bis in die Antike kann man die Geschichte der Insel zurückverfolgen - im Jahr 1983 wurde diese zur "Heiligen Insel" ernannt. Aus diesem Grund ist das Nacktbaden im Meer auf dieser griechischen Insel auch strikt verboten. Die Höhle der Apokalypse ist ein ganz besonderes Ziel für alle Christen und ein bekannter Wallfahrtsort in Griechenland.
Patmos ist eher eine Insel für den anspruchsvollen Gast, denn die Bars, Cafés und Restaurants sind verhältnismäßig teuer. Vorrangig Künstler und wohlhabende Griechen haben sich auf dieser Insel niedergelassen.

Typische griechische Dörfer, hohe Klippen und beschauliche Badebuchten findet man auch auf der Insel Leros. Da diese von unzähligen kleinen Inseln umgeben wird, ist sie ein ideales Ziel für Taucher und Schnorchler.
Der Hauptort dieser Insel wird Platanos genannt - hier kann man unter anderem eine mächtige Ritterburg besichtigen. Auch das kleine Fischerdorf Panteli lohnt
eine Besichtigung. Hier kommen besonders alle Freunde der kulinarischen Genüsse auf ihre Kosten, denn der Ort ist bekannt für die vielen kleinen Tavernen, in welchen man wunderbar essen kann. Hauptsächlich frischer Fisch, doch auch zahlreiche andere griechische Spezialitäten, stehen hier auf der Speisekarte.

Tilos ist eine kleine Insel mit viel Charme, die allerdings recht einsam ist. Mehr als die Hälfte der Bewohner wohnen in der kleinen Hafenstadt Livadia. Neben den schönen einsamen Stränden und gut ausgebauten Wanderwegen beeindruckt die Insel Tilos hauptsächlich mit den vielen verschiedenen Vogelarten.
Schönste Badestelle der Insel ist der Strand von Eristos - immerhin zwei Kilometer ist dieser lang. Überfüllt ist dieser selbst in der Hauptsaison nie, so dass man hier in Ruhe baden kann. Auch Zelten ist an diesem Strand übrigens problemlos möglich.
Eine weitere Touristenattraktion auf der Insel ist das Kloster Agios Panteleimonas, dieses befindet sich im Nordwesten auf einem 250 Meter hohen Berg. Der Klostergarten mit seinen bunten und blühenden Blumen ist ein echtes Kleinod und ein Ort der Ruhe, Stille und Abgeschiedenheit.

Während die Insel Tilos für das hohe Vorkommen seltener Vogelarten bekannt ist, kann man auf Kasos beinahe 500 verschiedene Pflanzenarten entdecken - für Naturliebhaber ein echtes Highlight. Kasos befindet sich etwa auf halbem Weg zwischen Kreta und Karpathos inmitten zahlreicher kleiner Felseninseln - in der Hauptsaison werden regelmäßig Tagesausflüge auf diese kleinen Inseln angeboten.
Doch auch auf der Insel selbst kann man einiges entdecken. In den fünf Ortschaften auf Kasos gibt es einige lohnenswerte Kirchen und Kapellen, die allesamt für ihre ausgefallenen Mosaiken und die kunstvollen Ikonenschnitzereien bekannt sind. Einen ganz eigenen Charme versprühen auch die alten Kapitänshäuser, die sehr gut erhalten sind und die man zuhauf in den engen Gassen finden kann.
Der einzige Hafen der Insel befindet sich in Fri, dem Hauptort von Kasos. Hier wird man mit dem Schiff landen und kann von Fri aus gut die gesamte Insel erkunden. Für alle Wasserratten sollte der erste Weg zum Strand von Fri gehen, denn dieser ist bekannt für glasklares Wasser.
Ebenfalls ganz charakteristisch für die Insel Kasos sind die sogenannten Mitata. Hierbei handelt es sich um alte Schäferhütten, in welchen noch heute leckere Milchprodukte nach altem Rezept hergestellt werden. Diese sind gleichzeitig ein schönes Souvenir.

Eine weitere kleine Insel, die eher unbekannt ist, nennt sich Kastellorizo. Gerne wird diese auch als "Perle der Ägäis" bezeichnet; Kastellorizo ist mit einer Fläche von nur etwa neun Quadratkilometern die kleinste und entlegenste aller Inseln. Gerade einmal 300 Einwohner leben auf dieser sonnenverwöhnten Insel. Die Top Attraktionen, die Akropolis und eine alte Festung, befinden sich im Zentrum der Insel. Auch etliche Kirchen und Klöster kann man auf dieser Insel besichtigen - ein besonders schönes Beispiel ist das Kloster des heiligen Georg Vounou. Ansonsten geht es hier eher ruhig und beschaulich zu. Eine Naturschönheit allerdings, die nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die Blaue Grotte" im Süden der Insel. Allerdings kann man diese nur mit dem Boot erreichen.

Nisiros wiederum ist eine kleine Insel, die meist nur für einen Tagesausflug besucht wird. Jedoch kann man hier auch getrost ein paar Tage länger bleiben, ohne sich zu langweilen. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs - in deren Mitte kann man noch heute den mächtigen Krater des Vulkans Kaldera besichtigen. Ebenso aber ist diese Insel für die hier befindlichen thermalen Heilquellen bekannt. Gut kann man diese Gegend im Rahmen von ausgedehnten Wanderungen erkunden. Auch einige Ortschaften der Insel sind jedoch einen Besuch wert, allen voran die Hauptstadt Mandraki. Diese ist bekannt für ihre weiß getünchten Häuser und ist sehr romantisch gelegen. Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung und Treffpunkt sowohl von Einheimischen als auch von Touristen ist der von Bäumen malerisch eingerahmte Dorfplatz. Im Schatten dieser Bäume kann man sich hier gut in einem der Restaurants oder Cafés entspannen. Ein ganz besonderes Bauwerk im Ort ist die Kirche Panagia Potamitissas, welche für ihre üppigen Wandmalereien bekannt ist. Auch eine antike Stadtmauer kann dieser Ort vorweisen - bis zu sechs Meter ist diese teileise hoch. Über eine Treppe neben dem Stadttor kann man sogar auf die Mauer steigen und die Stadt von oben betrachten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Sporaden ein durchaus lohnendes Urlaubsziel sind, welches abwechslungsreich ist und damit für jeden Urlaubstyp das Passende bietet. Grüne und reich bewaldete Inseln wie Rhodos stehen im Kontrast zu den kargen und trockenen Felseninseln. Eine artenreiche Flora und Fauna gibt es auf beinahe jeder dieser Inseln. Für einen immensen Vogelreichtum bekannt ist Tilos, doch auch exotische Pflanzen kann man auf den meisten der Eilande entdecken. Recht charakteristisch sind die Kiefern- und Pinienwälder, doch auch Zypressen, Oliven und Stechpalmen sind hier heimisch. Die Meeresfauna ist ebenso einzigartig und kann gut während Tauchgängen erkundet werden. Die seltene Mittelmeerrobbe fühlt sich in den Gewässern ebenso wohl wie Meeresschildkröten und Delfine.

Die Bewohner der Inseln sind Urlaubern gegenüber freundlich gestimmt und empfangen diese mit offenen Armen. Immerhin stellt der Tourismus - neben der Landwirtschaft und der Schwammfischerei - die Haupteinnahmequelle der Inseln dar.