Kleine Ostkykladen

Diese Inseln, die bis vor kurzem als abgelegen galten, wurden bekannt durch ihre schönen Sandstrände, die vielen Fische und das einfache und ruhige Leben, das sie bieten.
Von ihnen liegen Iraklia, Schinusa und die Kufonisia etwa drei Meilen südlich von Naxos. Etwas weiter entfernt ist Keros, eine unbewohnte Insel mit vielen archäologischen Funden und schließlich Donusa, östlich von Naxos und etwas isoliert. Allen sehr nahe liegt Amorgos, von wo es, wie auch von Naxos, fahrplanmäßige Schiffsverbindungen gibt.

Alle diese Inseln sind mit dem Fährschiff von Piräus und im Sommer mit den schnellen "Katamaran" erreichbar. Von Rafina gibt es nach Iraklia, Schinusa und den Kufonisia auch Tragflügelboote ("Flying Dolphins"). Von den kleinen östlichen Kykladen kann man viele der anderen Kykladeninseln besuchen, im Sommer auch die Dodekanes.

Obwohl diese Inseln touristisch noch nicht sehr entwickelt sind, gibt es in den wenigen kleinen Hotels und Pensionszimmern Übernachtungsmöglichkeiten für eine gewisse Anzahl von Besuchern.
Auf den kleinen Ost-Kykladen gibt es außer einigen landwirtschaftlichen Fahrzeugen keine Autos. Eine Gelegenheit also für Spaziergänge, da die Entfernungen gering sind, oder für Fahrten mit dem Boot zu schönen Sandstränden. 

Keros

Bei den Kufonisia liegt die heute unbewohnte Insel Keros, die für die uralte Kykladenkultur sehr bedeutend war. In Keros und auf den Nachbarinseln gibt es Überreste dieser Kultur, doch wurden die wichtigen Funde in die Museen gebracht. Zu ihnen gehören, unter anderem, die berühmten Idole (kleine Marmorstatuetten) des Harfenspielers und des Flötenbläsers aus Keros, die heute im Nationalmuseum in Athen ausgestellt sind.

Iraklia

Vielleicht ist es die ursprünglichste dieser drei Inseln. Es gibt einen Hafen Agios Georgios, die Ruinen der Burg, die 15 Minuten vom Hafen entfernt sind und Iraklia oder Chora, das eine Wegstunde von Agios Georgios entfernt liegt. Von Chora kann man die Höhle des Zyklopen besuchen, die auf der Südwestseite der Insel liegt und 45 Minuten entfernt ist. Man braucht jedoch einen Führer aus dem Dorf und eine elektrische Taschenlampe. In Iraklia gibt es einen Sandstrand an der Bucht von Ai Jorgi, an der auch der Hafen der Insel liegt. Ein schöner Sandstrand ist auch in Livadi, das 15 Minuten von Ai Jorgis entfernt liegt. Beide Strände sind nach Norden hin offen.

Schinoussa

Es ist ein kleine Insel mit niedrigen Hügeln, die von Buchten mit schönen Sandstränden umgeben sind. Chors liegt etwa in der Mitte. An einer der Buchten liegt auch der kleine Hafen Mersini. Auf Schinusa gibt es noch eine weitere Siedlung Mesaria. Auf der Insel wohnen 150 Menschen. Schinusa hat sechs herrliche kleine Buchten mit Sandstrand, die alle von Chora aus zu erreichen sind. Diese Strände sind Mersini, 10 Minuten von Schinusa, Tsinkura 15 Minuten, Livadi 20 Minuten und die entfernteren Almiros, Liulio und Psili Ammos.

Koufonisia

Es sind zwei Inseln, Epano und Kato Kufonisia. Kato Kufonisia wird nur zeitweise bewohnt und hat mehrere einsame Strände. Das Interesse der Besucher richtet sich auf Epano Kufonisi (hier legt das Schiff an), das von etwa 300 Menschen bewohnt wird. Hier gibt es viele Fischerboote und schöne Strände.

Auf Epano Kufonisi gibt es hintereinander fünf schöne Sandstrände. Am Hafen ist der erste, und wenn man von hier nach Nordosten weitergeht, kommt man nach jeweils 5 Minuten an einen schönen, windgeschützten Strand. Nach 25 Minuten ist man in Pori, einer runden Bucht, die aussieht, als wäre sie mit dem Zirkel entworfen. Hier ist der schönste Sandstrand der Insel. Auf der Nordseite der Landzunge, die die Bucht schützt, gibt es eine berühmte Meeresgrotte.

Donusa

Die 130 Bewohner verteilen sich auf die Siedlungen Donusa (der Hafen, den die Einheimischen Stavro nennen), Charavgi, Mersini und Kalotaritissa.
Einen schönen Strand gibt es an der Bucht, in der das Schiff anlegt. Doch bieten sich noch andere an wie Kentros, das vielleicht der schönste Strand der Insel ist.

 

Karte & Lage